ReviewAlbum

Band
BUSH 
Kategorie
Album 
Heft
RH #359 
Titel
Black And White Rainbows 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.0 

Caroline/Universal (58:12)
Schön, dass Gavin Rossdale (v.) mit „Black And White Rainbows“, seinem dritten Longplayer seit der BUSH-Reunion im Jahr 2010, endlich mal wieder für positive Nachrichten sorgt, nachdem die Scheidung von No-Doubt-Sex-Ikone Gwen Stefani 2015 von der Yellow Press genüsslich ausgeschlachtet wurde. Vom Grunge des ´94er Multimillionen-Sellers „Sixteen Stone“ - file under „Nirvana für Arme“ - haben sich Rossdale, der aktuell in der Jury der Talentshow „The Voice UK“ sitzt, Co-Gründungsmitglied Robin Goodridge (dr.) & Co. schon vor langem verabschiedet. Seitdem setzen die Briten verstärkt auf EDM-Einflüsse, was besonders im Falle der letzten Scheibe „Man On The Run“ ziemlich in die Hose gegangen ist. Auf ihrem aktuellen siebten Studioalbum haben BUSH den Anteil der elektronischen Elemente gottlob wieder etwas zurückgeschraubt und überzeugen mit einer ganzen Reihe gelungener, meist getragener Alternative-Rocker wie dem feinen Dosenöffner ´Mad Love´, den halbwegs flotten ´Peace-S´ und ´The Beat Of Your Heart´ oder den balladesken ´Sky Turns Day Glo´ und ´All The Worlds Within You´, die ihre mitunter hypnotische Wirkung aber meist erst nach ein paar Durchläufen entfalten. Außerdem verursacht die ebenso originelle wie melancholisch-sehnsuchtsvolle Stimme von Gavin bei mir auch anno 2017 immer noch tüchtig Gänsehaut.


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.0

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