ReviewDynamit

Band
BETWEEN THE BURIED AND ME 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #375 
Titel
Automata II 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
9.0 

Sumerian/Warner (33:13)
Wie schon auf „Automata I“ gelingt BETWEEN THE BURIED AND ME auch auf dem nur unwesentlich jüngeren Zwillingswerk das Kunststück, wenig mehr als 30 Minuten mit so vielen genialen Ideen zu füllen, dass man nach dem gebannten Zuhören das Gefühl hat, Teilnehmer eines mindestens anderthalbstündigen Weltraum-Rundflugs gewesen zu sein. Schon der 13-minütige Opener ´The Proverbial Bellow´, dessen atmosphärisches Spektrum von erhabenen Sternenpanoramen bis zu todesverbleiten Kopfsprüngen in seelische Untiefen reicht, enthält famose Gitarren-Leads, wunderbare Gesangslinien und perfekt austarierte Synthie-Kolorierungen bis an die Grenze der Aufnahmefähigkeit. ´The Grid´, die hintere, knapp zehnminütige Klammer des Albums, kommt ähnlich opulent daher, wobei die majestätische Klanggewalt den Hörer fast noch ein wenig mehr überwältigt. Was für Riffs, was für Dynamiken! Zwischen diesen beiden Monolithen platzieren die US-Großmeister zwei hyperoriginelle Wundertüten, die dem Band-Sound neue, faszinierende Facetten hinzufügen: ´Glide´ ist eine kurze, perfekt auflockernde Vaudeville-Akkordeon-Nummer, ´Voice Of Trespass´ ein extrem smarter Bigband-Swing-Metal-Groover inklusive Growls, brettharter instrumentaler Wirbelstürme und eines überragenden Refrains. Besser als in diesen vier Sahnenummern geht Prog 2018 kaum.


Michael Rensen 9.0

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