ReviewDynamit

Band
MOTORJESUS 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #374 
Titel
Race To Resurrection 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.5 

Drakkar/Soulfood (59:19)
Der Vorgänger „Electric Revelation“ war ein ziemlicher Kracher, dem Zompf Kupfer - eigentlich schwer aus der Reserve zu locken - satte neun Punkte verpasste. Und das verdient, denn niemand ist in der Schnittmenge von Rotzrock und Metal in Deutschland zur Zeit besser als „Mönchengladbach´s finest“. Da versteht es sich fast von selbst, dass die offiziell nun als Trio fungierenden Benzin-Rocker ihre hohen Ansprüche in einen traumwandlerisch fulminanten Start umwandeln. Hier reiht sich erst mal Hit an Hit (´Tales From The Wrecking Ball´, ´King Collider´, ´Speedway Sanctuary´ sind meine Favoriten), ehe mit ´The Infernal´ eine hymnenhafte Halbballade die (gefühlte) Albummitte markiert, auf die selbst Metallica noch stolz wären. Danach rocken MOTORJESUS allerdings unbeirrt weiter, anstatt das Album mit coolen Klassikern im Stile von wahren Rock´n´Roll-Göttern abzuschließen. Es regiert überwiegend die Brechstange - und das nicht unbedingt immer auf höherem Niveau als in der ersten Hälfte des Albums (13 Songs sind natürlich auch eine Herausforderung!). Unterm Strich ist das allerdings trotzdem ein starkes Album, das nicht nur „value for money“ bietet, sondern auch eine beseelt aufspielende Band, die von Dan Swanö erneut bestens in Szene gesetzt wurde. Auch das Artwork von Sebastian Jerke ist ein Hingucker.


Holger Stratmann 8.5

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