ReviewDynamit

Band
BLACK STONE CHERRY 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #372 
Titel
Family Tree 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Mascot/Rough Trade (52:56)
Manche Storys sind zu gut, als dass man sie sich ausdenken könnte, und die Entstehungsgeschichte von BLACK STONE CHERRY ist genau so eine. In einem Kaff in Kentucky, wo eh jeder den Blues hat, wachsen vier Kids mehr oder weniger im Proberaum ihrer Väter auf, die es unter dem Bandnamen The Kentucky Headhunters zu Berühmtheit im Country- und Roots-Rock-Genre gebracht haben, und verinnerlichen die musikalischen Einflüsse ihrer Vorfahren von Kindesbeinen an. Irgendwann unterschreiben die Kids einen Plattenvertrag, veröffentlichen drei herausragende Hardrock/Southern-Rock-Alben, ehe ihnen ein wenig die Puste ausgeht und sie phasenweise die Identität verlieren. Überspitzt gesagt, denn auch wenn ihren letzten Veröffentlichungen der Esprit der charmanten Anfangstage fehlte, füllen BLACK STONE CHERRY in England immer noch Arenen. Jammern auf hohem Niveau also, aber der Wechsel zum amerikanischen Radio-Rock der Sorte Nickelback ist dem Kentucky-Vierer in künstlerischer Hinsicht nicht wirklich gut bekommen. Da ist es schön zu sehen, dass die Band mit „Family Tree“ die Trendwende geschafft hat und sich wie auf der kürzlich erschienenen „Black To The Blues“-EP wieder deutlich zu ihren Wurzeln bekennt, härter rockt und mühelos Gospel-, Blues- oder Honky-Tonk-Einflüsse in ihrem Sound vereinigt. Der Patient BLACK STONE CHERRY     ist auf dem Weg der Besserung!


Thomas Kupfer 8.0

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