ReviewDynamit

Band
MONSTER MAGNET 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #371 
Titel
Mindfucker 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Napalm/Universal (49:53)
Nach der guten, schwer psychedelisch angehauchten „Last Patrol“-Scheibe ist die Hinwendung zum breitbeinigen, modern produzierten MC5/Stooges-Metal-Rock eigentlich keine Überraschung mehr. Auch MONSTER MAGNET müssen bei Album Nummer elf irgendwie variieren - und sei es nur, indem man sich stilistisch wieder mehr in Richtung Metal (sprich: „Powertrip“) bewegt. Oberflächlich gesehen macht die Band alles richtig. Die Gibsons knarzen und summen, Wyndorf schreit dezent ins Mikro, und schon sieht man sich im Konzertsaal den Bierbecher in Richtung Bühne strecken und „You´re a mindfucker, baby!“ grölen. Oder ´I´m God´. Oder, oder, oder. Alles prima, so wollen wir MONSTER MAGNET erleben, und wenn wie bei ´Ejection´ (mehr Ramones) und ´Brainwashed´ (mehr Dead Kennedys) die simple Punkrock-Keule rausgeholt wird, ist mir das auch recht. Auf Dauer kopiert die Band sich allerdings zunehmend selbst, und man vermisst die leisen Zwischentöne und spannungsgeladenen Melodien der wirklich großen MONSTER MAGNET-Songs. Hätte man das nicht irgendwie mischen können? Unterm Strich ist „Mindfucker“ zwar eine bockstarke Steilvorlage für die Shows im Mai, aber kein Mega-Meilenstein für den Kopfhörer.


Holger Stratmann 8.0

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