ReviewDynamit

Band
STALKER 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #367 
Titel
Shadow Of The Sword 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.0 

Napalm/Universal (38:32)
Auch als Kenner der (längst vergriffenen) „Satanic Panic“-7“ (vorher als Tapedemo erschienen) fand ich die im Presseinfo zu „Shadow Of The Sword“ gezogenen Vergleiche zu frühen Slayer im ersten Moment eher so mittel, aber - Schande über mich und mein besserwisserisches Haupt - irgendwie muss man beim Material der juvenilen Neuseeländer (sechs neue Tracks, die drei Single-Schoten ´Satanic Panic´, ´The Mutilator´ und ´Shocked To Death´ sowie mit ´Evil Dead´ ein amtliches Death-Cover) zumindest hin und wieder tatsächlich an „Show No Mercy“ im Gesamten bzw. Knallbonbons wie ´Evil Has No Boundaries´, ´The Antichrist´ oder ´Black Magic´ im Speziellen denken. Wobei STÄLKER im Grunde eine lupenreine Speed-Metal-Band im klassischen Sinne bleiben, sie „evozieren“ - ein Wort, für das sie einem wahrscheinlich auf die Fresse kloppen - vor allem Genre-Spitzen wie ungewaschene Agent Steel, schnellste Exciter (also nicht so ´nen Schleicher-Kram wie ´Iron Dogs´) und sogar EP-Zeiten-Razor. Das ist nicht innovativ, und man schreibt dazu wahrscheinlich auch nicht seine Dissertation, aber man kann sich immerhin ordentlich wegdübeln, und die Chicks stehen neuerdings ja auch auf so ´nen Krempel. Oder um es mit dem großen Jens Peters, Quatsch: Blackie Lawless zu sagen: „I don´t need no motherfuckin´ doctor!“


Boris Kaiser 8.0

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