ReviewDynamit

Band
KATLA. 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #366 
Titel
Móðurástin 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.0 

Prophecy/Soulfood (55:07)
KATLA. - ebenfalls der Name eines der aktivsten Vulkane in Island - nehmen den Hörer mit auf einen Ausflug, der aus wunderschön langsam fließender Lava und heftigen Eruptionen besteht. Während der Opener ´Aska´ noch ein ruhiges Instrumental-Stück ist, kann im zweiten Song ´Hyldýpi´ die ganze Pracht der Stimme Einar Guðmundssons bestaunt werden. Mit einer Mischung aus Postrock-Gitarren und leidenschaftlichen Doom-Gewittern präsentiert sich die Band zu Beginn ihres Debütalbums sehr melancholisch und nachdenklich. Die Mitte des Langspielers bietet dann Donner und Explosionen. Die feinen Vocals weichen zuweilen mächtigem Geschrei, und sowohl bei ´Hreggur´ als auch bei ´Móðurástin´ trommelt sich der ehemalige Sólstafir-Schlagwerker Guðmundur Óli Pálmason in eine Blastbeat-Ekstase. Nach diesem Höhepunkt kommt der Vulkan wieder zur Ruhe und stimmt versöhnlichere Töne an. KATLA. balancieren äußerst gekonnt zwischen traurigen Szenarien und wilder Naturgewalt, wobei vor allem die andersgearteten Gesangsdarbietungen positiv hervorstechen. Wer für den Herbst noch einen Soundtrack sucht, ist hiermit bestens beraten.


Stefan Hackländer 8.0

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