ReviewDynamit

Band
GRAVE PLEASURES 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #365 
Titel
Motherblood 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.5 

Century Media/Sony (36:54)
Mit der Einschätzung, bei GRAVE PLEASURES´ Debüt „Dreamcrash“ handle es sich um ein Übergangsalbum, lag man nicht falsch, doch die Band hat nun eine Brücke zurück geschlagen und beruft sich auf das, was sie schon unter dem Namen Beastmilk so gut beherrschte wie praktisch keine andere. Die bis zur Umbenennung einzige Platte „Climax“ ist zweifellos die Blaupause für „Motherblood“ gewesen, auch wenn die neuen Stücke, so eindeutig nach bewährten Formeln kalkuliert sie wirken mögen, keine schlechten Kopien von alten sind - und die Produktion ist objektiv betrachtet schlichtweg besser, weil ausgewogener denn je. Mat McNerneys Gesang und apokalyptische Lyrik bleiben im Vordergrund stehen, während die Instrumente wieder härter flirren und klappern - eins-zwei, eins-zwei schlägt das Post-Punk-Herz - als zuletzt. Auf diese Weise sind abermals einige sagenhafte Ohrwürmer voller Endzeit-Liebesmetaphern entstanden, und genau die will ich hören. Wie lange solche Selbstreferenzen gut gehen können? Keine Ahnung, aber ihr kennt AC/DC, oder?


Andreas Schiffmann 8.5

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