ReviewDynamit

Band
BLACK COUNTRY COMMUNION 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #365 
Titel
BCCIV 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.5 

Mascot/Rough Trade (60:37)
Schön, dass dieser All-Star-Haufen nach den nicht unerheblichen Verwerfungen der letzten Jahre wieder zusammengefunden hat, denn Glenn Hughes singt nirgendwo überwältigender als bei BLACK COUNTRY COMMUNION, und auch der auf „Afterglow“ etwas lustlos agierende Joe Bonamassa hat wieder verschärft Bock auf harten Rock. Umwerfend, was für intelligente, gnadenlos peitschende Power-Riffs und sensible Saitenstreichler weitab aller Classic-Rock-Klischees er sich auf „BCCIV“ aus dem Handgelenk schüttelt, kongenial vorangetrieben von Hughes´ markigem Bass und Jason Bonhams fabelhaft punchigem Drumming. Stilistisch gibt sich das Album angenehm zeitlos, erinnert manchmal an Audioslave (´The Crow´), Flying Colors (´Love Remains´) und diverse Heavy-Rock-Größen der siebziger Jahre, das äußerst clevere, oft unkonventionelle Songwriting verleiht dem Zehn-Tracker aber eine Eigenständigkeit, wie man sie so ausgeprägt im Rückspiegel-Rock-Metier nur selten findet. Anspieltipps: das von Bonamassa gesungene, mit Irish-Folk-Touch daherkommende Epos ´Sway´, die bereits erwähnte Dampframme ´The Crow´ und die unaufdringlichen Ohrwürmer ´Wanderlust´ und ´When The Morning Comes´.


Michael Rensen 8.5

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