ReviewDynamit

Band
PORTRAIT 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #364 
Titel
Burn The World 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.5 

Metal Blade/Sony (46:42)
Der Platz an der Seite von Gitarrist und Bandkopf Christian Lindell entwickelt sich ein bisschen zum Schleudersitz, nach Richard Lagergren und David Olofsson folgt nun Vampire-Klampfer Robin Holmberg als „partner in crime“, was vor allem deshalb verwundert, weil die doppelten Gitarren-Attacken bei PORTRAIT so wichtig sind wie bei kaum einer anderen Truppe. Nun, geschadet es kaum, auch auf Album Nummer vier kredenzen die Schweden ein hochkonzentriertes Destillat, das wie schon auf den zumindest letzten beiden Drehern nicht nebenbei zu schlucken ist, sondern höchste Aufmerksamkeit erfordert. Wenn Attic (lese an anderer Stelle auf diesen Seiten) King Diamond solo sind, stellen PORTRAIT nach wie vor ´ne frische Mercyful-Fate-Version dar, aber man sollte diese Vergleiche eh nicht überbewerten, denn dieser ganz eigene, in seiner Atmosphäre manchmal fast black-metallische Heavy-Metal-Stil ist im Laufe der Jahre ja sowieso zu einer eigenen Schublade geworden - die PORTRAIT wiederum seit ihrem Debüt mitgezimmert haben. Vielleicht hatten „Crimen Laesae Majestatis Divinae“ und das etwas untergegangene, superbe „Crossroads“ alles in allem die noch zwingenderen Kompositionen an Bord; „Burn The World“ mit Höhepunkten wie ´Likfassna´, ´Martyrs´ oder dem Neun-Minuten-Rauswerfer ´Pure Of Heart´ als absolutes Pflichtalbum für Fans „ernster“ Sounds zu bezeichnen, ist aber keine Übertreibung und auch nicht meinem Fanboy-Dasein geschuldet, sondern letzten Endes nur logische Konsequenz. Dieses Album wird auch noch in fünf Jahren, in zehn Jahren, in 20 Jahren auf den Teller wandern!


Boris Kaiser 8.5

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