ReviewDynamit

Band
NAILED TO OBSCURITY 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #357 
Titel
King Delusion 
Erscheinungsjahr
2017 
Note
8.0 

Apostasy/Edel (53:42)
NAILED TO OBSCURITY können auf „King Delusion“ ihre Trademarks noch besser als zuvor präsentieren. Großen Anteil daran hat die Produktion von V. Santura (u.a. Triptykon, Secrets Of The Moon), der der Band ein Soundbild auf den Leib geschneidert hat, das auch internationale Vergleiche nicht scheuen muss. Musikalisch bleiben die Niedersachen ihrer Mischung aus Melodic Death Metal und Doomdeath treu, setzen das Ganze aber vielschichtiger und komplexer als zuvor in Szene. So schreckt die Band auch vor einem Zwölf-Minuten-Epos wie ´Uncage My Sanity´ nicht zurück. Das Zusammenspiel der beiden Gitarristen Jan-Ole Lamberti und Volker Dieken ist zudem facettenreicher, und Fronter Raimund Ennenga (auch Burial Vault) lässt neben seinen dunklen Growls einige cleane Passagen vom Stapel. Fans von (alten) Paradise Lost, Katatonia, Tiamat und Opeth sollten dringend ein Ohr riskieren!


Ronny Bittner 8.0

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