ReviewDynamit

Band
ASPHYX 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #353 
Titel
Incoming Death 
Erscheinungsjahr
2016 
Note
9.0 

Century Media/Sony (47:44)
Mehr als ein kurzes „Wir sind wieder da!“ ist der schnelle und kurze Opener ´Candiru´ nicht. Aber direkt danach lassen die Holländer mit ´Division Brandenburg´ und ´Wardroid´ zwei massive Doom-Kreuzer vom Stapel, die ahnen lassen, dass man es hier mit einer verdammt starken Scheibe zu tun hat. Wie Neu-Drummer Husky im Interview richtig bemerkt, sind ASPHYX vor allem eine Gitarrenband. Und so lebt „Incoming Death“ von Paul Baayens grandiosen Riffs, die dank des guten Sounds auch richtig zur Geltung kommen und nicht wie auf „Deathhammer“ in den Ohren wehtun. Kurze und schnelle Songs wechseln sich mit Death-Doom-Walzen ab, und Van Drunen klingt mit fortschreitendem Alter immer fieser und abgefuckter. Die vier Jahre seit „Deathhammer“ haben der Band hörbar gutgetan. Die Songs klingen gut gereift, und auch Husky alias Tormentor (Desaster) ist mit seinem harten Punch und unprätentiösen Spiel der ideale Ersatz für Bob Bagchus. „Incoming Death“ ist das beste Album seit der Reunion - mindestens. Die Höchstpunktzahl verfehlt die Platte nur, weil der Opener und der vorletzte Track ´Wildland Fire´ im Vergleich zum großartigen Rest ein bisschen blass bleiben.


Sebastian Schilling 9.0

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