ReviewDynamit

Band
IN EXTREMO 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #350 
Titel
Quid Pro Quo 
Erscheinungsjahr
2016 
Note
8.0 

Vertigo/Universal (43:06)
Deutschlands trinkfesteste Spielmänner sind wieder in der Stadt und bündeln auf „Quid Pro Quo“ alle Stärken. Einmal mehr darf der Hörer mittelalterliche Traditionals (´Pikse Palve´, ´Dacw ´Nghariad´, ´Schwarzer Rabe´) bestaunen und sich am charakteristischen, von Hausproduzent Vincent Sorg knackigst in Szene gesetzten Deutschrock berauschen. Der kommt - und auch das hat bei IN EXTREMO seit jeher Tradition - natürlich niemals verkopft daher, wie der lateinische Albumtitel vermuten lassen könnte, sondern ist immer mit einem lyrischen Augenzwinkern (gibt´s das?), einem überraschenden musikalischen Schlenker garniert und mit viel Liebe zum Detail versehen. ´Flaschenteufel´, dem Marcus Bischoff und Alexander Dietz von der Thüringer Metalcore-Institution Heaven Shall Burn mit fiesen Vocals die Krone aufsetzen, ist so eine Nummer. Oder der von der Instrumentalisierung her an Rammstein erinnernde Titelsong, wohingegen Blind-Guardian-Fronter Hansi Kürsch seinen Gastbeitrag bei ´Roter Stern´ eher traditionell hält. Und da auf „Quid Pro Quo“ vor allem eines, nämlich die packenden Mitsing-Refrains, nicht zu kurz kommt - ´Störtebeker´ oder das gewaltige Trinkerlied ´Sternhagelvoll´ dürften bei den anstehenden Konzertreisen für heisere Kehlen im Publikum sorgen -, ist das zwölfte Studioalbum der Bandkarriere vielleicht das bisher ausbalancierteste. Das dreckige Dutzend? Aber so was von!


Thomas Kupfer 8.0

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