ReviewDynamit

Band
DENNER/SHERMANN 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #350 
Titel
Masters Of Evil 
Erscheinungsjahr
2016 
Note
9.0 

Metal Blade/Sony (41:40)
Was sich mit der EP „Satan´s Tomb“ bereits angedeutet hat, potenziert sich in Form von „Masters Of Evil“: Mit jedem Schritt, den die (ehemaligen) Mercyful-Fate-Gitarristen DENNER/SHERMANN gehen, wird es für King Diamond zukünftig schwieriger werden, überhaupt noch mal Fuß zu fassen. Das hier ist ein wahrhaftig atemberaubendes Album. Das verhältnismäßig konventionelle, weil relativ straight arrangierte ´Angel´s Blood´ sorgt anfänglich noch nicht für den im Grunde genommen fest einkalkulierten Wow-Effekt. Aber gleich im direkten Anschluss geht es dann doch in die Vollen: ´Son Of Satan´ ist der legitime Nachfolger von ´Satan´s Fall´, die verschiedenen Songbestandteile und Riffs zu zählen, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Das folgende ´The Wolf Feeds At Night´ wird hoffentlich dafür sorgen, dass die Nörgelei an Sean Peck ein für allemal verstummt. Innerhalb nur weniger Wendungen bewegt dieser sich mühelos von Rob Halford über Ozzy Osbourne (!) hin zu King Diamond. Und nur komplett naive Seelen werden dies als Plagiatsversuch werten - dafür stehen DENNER/SHERMANN doch zu sehr über allen Dingen. Die Zehn als Bestnote verhindert lediglich der Respekt vor aller Voraussicht nach auch in 1.000 Jahren nicht zu übertreffenden Götteralben wie der ersten Maiden, der ersten Diamond Head, der ersten Angel Witch sowie... „Melissa“!


Matthias Mader 9.0

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