ReviewDynamit

Band
AMON AMARTH 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #347 
Titel
Jomsviking 
Erscheinungsjahr
2016 
Note
8.0 

AMON AMARTH waren nie die experimentierfreudigste Band, trauen sich mit „Jomsviking“ aber einiges. Deutlicher denn je frönen die Schweden dem traditionellen Heavy Metal, ohne dabei ihren Death-Wurzeln untreu zu werden. Das Ergebnis: ein Riffing à la Priest oder Accept mit fetten Double-Leads, klasse Gitarrensoli und variablem, mächtig angepisstem rhythmischem Sportgerülpse von Johan Hegg. Ihre Midtempo-Wohlfühlzone verlassen die Nordmänner zu Gunsten peitschender Ausflüge wie ´First Kill´ oder ´Vengeance Is My Name´, und beim Duett (!) ´A Dream That Cannot Be´ zeigt sich uns Doro von ihrer grantigsten Seite. Auf ihre heißgeliebten Mitgröl-Stampfer müssen Fans aber keinesfalls verzichten: Zu ´Raise Your Horns´ lässt sich die metgeölte Kehle bestens heiser grollen. Das Ganze lupenrein produziert von Andy Sneap, wobei der Gesang vielleicht eine Spur zu weit im Vordergrund steht. Dennoch: Daumen hoch, sagt Odin. Und ich? Gehe jetzt in Peters´ Büro, Fensterscheiben zerrülpsen.


Alexandra Michels 8.0

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