ReviewDynamit

Band
DEADHEADS 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #342 
Titel
Loadead 
Erscheinungsjahr
2015 
Note
8.0 

High Roller/Soulfood (33:04)
Erst kürzlich unterhielt ich mich mit Kollege Kaiser, der ja bekanntermaßen nicht nur ein Experte für Weibsvolk jeglicher Couleur, sondern vor allem für gute Musik ist, über schwedische Bands. Unser einvernehmliches Fazit: Aus dem hohen Norden kommt zwar jede Menge guter Stoff, aber nur wenige junge Bands schaffen es, die Qualität ihrer Debütalben auf nachfolgenden Veröffentlichungen zu halten oder gar zu toppen. DEADHEADS sind eine der ganz wenigen Ausnahmen: Die vier jungen Burschen aus Göteborg (an sich ja eher eine Hochburg für Melodic Death und nicht unbedingt für Rotzrock) legen mit „Loadead“ eine Platte vor, die mit dem letztjährigen (na gut, vorletztjährigen, wenn man den vorgezogenen limitierten Vinyl-Release mit einrechnet) Erstling in allen Belangen auf Augenhöhe ist. Warum? Ganz einfach: Fontmann Manne Olander ist mit einem schön rotzigen, klassisch geprägten Rock´n´Roll-Organ gesegnet und trägt die Texte mit extrem viel Gefühl vor, die Rhythmus-Fraktion groovt mehr als nur souverän, und das Gitarrendoppel Olander/Hellgren zockt einige der stärksten Leads, die es in diesem Jahr bisher zu hören gab. Obendrauf kommt, dass „Loadead“ nicht nur ausgezeichnet geschrieben, sondern auch wirklich toll produziert ist. Astreine Leistung!


Jens Peters 8.0

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