ReviewDynamit

Band
MICHAEL MONROE 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #342 
Titel
Blackout States 
Erscheinungsjahr
2015 
Note
9.0 

Spinefarm/Universal (42:26)
Je oller, desto doller? Im Falle von MICHAEL MONROE auf jeden Fall, denn was der ehemalige Hanoi-Rocks-Frontmann mit „Blackout States“ abliefert, ist allergrößte Klasse aus dem obersten Rock´n´Roll-Feinkostregal. Die Platte, die die Backyard Babies leider nie zustande gebracht und die die einst unangefochtenen Social Distortion wohl nie mehr zustande bringen werden. Eine packende Mischung aus Coolness, großartigen Melodien und griffigen Riffs, die Song für Song gute Laune und die notwendige Rock´n´Roll-Attitüde vermittelt. Vom brillanten Opener ´This Ain´t No Love Song´ über die nostalgische erste Singleauskopplung ´Old King´s Road´ bis hin zum letzten Song des Albums ´Walk Away´ können Monroe und seine nicht weniger authentischen Sidekicks - Bassist Sami Yaffa (ex-Hanoi-Rocks/New-York-Dolls), Gitarrist Steve Conte (ex-New-York-Dolls/Company-Of-Wolves), Gitarrist Rich Jones (ex-Black-Halos/Amen) und Drummer Karl Rockfist (ex-Chelsea-Smiles/Danzig) - begeistern und haben mit dem Chorus von ´Goin´ Down With The Ship´ einen Refrain in der Hinterhand, der mit seiner Großartigkeit Pub-Besucher und Fußballkurven gleichermaßen in den Bann ziehen dürfte. Das swingt, das groovt und ist ganz, ganz großes Kino von einer Band, die sich aktuell in der Form ihres Lebens präsentiert.


Thomas Kupfer 9.0

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