ReviewDynamit

Band
PREMONITION 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #332 
Titel
Visions Of Emptiness 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
9.0 

Ragnarök (63:01)
Hell fuckin´ yeah! Stephan Becker, in den frühen neunziger Jahren neben unserem Patrick Schmidt, Andreas Reissnauer (heute Metal Blade) und Andy Siry (heute Nuclear Blast) eine der führenden Demo-Bezugsquellen in Deutschland, hat sein „Label“ Ragnarök Records reaktiviert, seine ollen, damals von ihm vertriebenen Kumpels PREMONITION kontaktiert und mit „Visions Of Emptiness“ eine CD zusammengestellt, die jedem Texas-Metal- und Techno-Thrash-Supporter die Buxe nass macht. Am geilsten knallen nach wie vor die vier Songs des 1989er Tapes, stilistisch irgendwo zwischen Arcane (ah!), Helstar (aah!) und Watchtower (aaah!) anzusiedeln, aber auch die anderen beiden hier enthaltenen, nicht mehr von Chris Ortiz, sondern von Danny McGuire eingesungenen Demos „Visions Of Emptiness“ (1992) und „Brutal Healing“ (1993) klatschen kräftig ins Mett. Das Songwriting ist ähnlich überzeugend, die Riffs sind genauso überragend, die angezogene Grundhärte sorgt aber trotz nach wie vor unzähliger großartiger Breaks für eine klarere Hinwendung zum „normalen“ Thrash, was „Visions Of Emptiness“ eine leichte Vio-lence-Schlagseite verpasst und „Brutal Healing“ ein bisschen sowohl in Sacred-Reich- als auch in „Cowboys From Hell“-Pantera-Gefilde drückt.
Letzten Endes ist es egal, welche Phase man bevorzugt: JEDER Thrasher und JEDER Fan von härtestem Progressive Metal MUSS diese limitierte 14-Track-CD im Digipak, die darüber hinaus mit einem schnieken 24-seitigen Booklet inklusive aller Texte kommt, für unverschämt günstige zwölf Euro (inklusive Porto und Verpackung) unter ragnaroek.records@yahoo.com bestellen. Oder macht´s direkt postalisch: Ragnarök Records, c/o Stephan Becker, Kranichweg 2, 44534 Lünen


Boris Kaiser 9.0

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