ReviewDynamit

Band
AIR RAID 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #331 
Titel
Point Of Impact 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
8.0 

High Roller/Soulfood (34:58)
Könnte sein, dass dem einen oder anderen Mega-Undergroundler das dritte Eisen der Göteborger AIR RAID (nach den Stormspell/Import-Releases „Danger Ahead“ und „Night Of The Axe“) wegen seiner recht deutlichen Euro-Metal-Schlagseite nicht dreckig genug ist, aber das muss einen nicht stören: Neu-Sänger Arthur W. Andersson legt seine Vocals zwischen energetischem Shouter und Heldentenor über acht astrein ausgearbeitete Gute-Laune-Schoten, bei denen man manchmal an eine - bitte ohne negative Konnotation lesen! - Proberaum-Version von Iron Maiden (post-„Seventh Son...“) und manchmal an skandinavischen Melodic Metal nicht nur aus den Achtzigern, sondern auch aus den Neunzigern denken muss (´Wildfire´ hat zudem zumindest in den Strophen einen fetten Japan-Metal-Touch und das Instrumental ´Flying Fortress´ eine Running-Wild-Färbung). Klasse sind nicht nur die melodischen Soli (wird da generell endlich wieder mehr Wert drauf gelegt?), auch die unaufgeregten Refrains gefallen, allen voran die von ´Madness´, ´Victim Of The Night´ und ´Vengeance´. Gutes Album, gute Band!


Boris Kaiser 8.0

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