ReviewDynamit

Band
STEEL PANTHER 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #323 
Titel
All You Can Eat 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
9.0 

Open E/Rough Trade (48:17)
Nach dem leicht schwächelnden und obendrein in Deutschland inzwischen indizierten Vorgängeralbum melden sich STEEL PANTHER in alter Form zurück. Mit „All You Can Eat“ feuert die L.A.-Chaotentruppe um Goldlöckchen Michael Starr ein Dutzend gutlaunige Glam-Smasher aus der Hüfte, die so authentisch daherkommen, dass sie ohne Weiteres auch auf den besseren Genre-Releases der Achtziger hätten stehen können. Textlich wird, wie nicht anders zu erwarten, keine Peinlichkeit ausgelassen: In den Lyrics dreht sich alles um Gloryholes, Sex im Altenheim, die letzte Nacht vor dem Ende der Welt und mannigfaltige Schweinereien mehr. Die Texte werden nach wie vor nicht jedermanns Sache sein; wer aber bereit ist, sich auf den Humor des Vierers einzulassen, wird jede Menge Spaß mit der Platte haben. Man darf gespannt sein, ob auch der neueste Streich der Panther über kurz oder lang nur noch unter der Ladentheke an Erwachsene verkauft werden darf. Verwunderlich wäre es nicht, denn leider erkennt nicht jedermann Satire auch als diese - das gilt selbst dann, wenn sie mit dem sprichwörtlichen Holzhammer vorgetragen wird.


Jens Peters 9.0

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