ReviewDynamit

Band
MAGNUM 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #323 
Titel
Escape From The Shadow Garden 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
8.0 

Steamhammer/SPV (62:40)
MAGNUM, verdiente Recken in der Schnittmenge von Melodic Rock, Hardrock, Pomprock, AOR und Prog mit ´nem halben Dutzend Klassikern in der Vita, schwammen in den undankbaren Neunzigern und den musikalisch katastrophalen frühen Nullern deutlich, aber auch sie haben, wie Teile der Konkurrenz, die Kurve gekriegt: „Into The Valley Of The Moonking“, „The Visitation“ und „On The Thirteenth Day“ konnte man ohne Kopfschütteln hören, „Escape From The Shadow Garden“, Studioalbum Nummer 17 (!), ist nun ihre erste Acht-Punkte-Veröffentlichung seit Ewigkeiten. Stilistische Neuerungen sind dabei nicht zu befürchten, im Gegenteil: Das federführende Duo Tony Clarkin (g.) und Bob Catley (v.) hat sich mit Hilfe seiner Hintermänner auf seine eigenen großen Momente konzentriert, zitiert „Chase The Dragon“ oder „On A Storyteller´s Night“ in klasse Mini-Epen wie ´Unwritten Sacrifice´ und ´Falling For The Big Plan´ genauso wie den „Vigilante“/„Wings Of Heaven“-Anspruchs-Rock der späteren Achtziger (´Midnight Angel´, ´The Art Of Compromise´) oder den letzten richtigen Superknaller der Diskografie, den unterbewerteten 1990er AOR-only-Ausflug „Goodnight L.A.“ (´Too Many Clowns´). Das in Kitsch ertrinkende und gerade deshalb brillante Rodney-Matthews-Artwork und die Wiederbelebung des klassischen Logos runden „Escape From The Shadow Garden“ perfekt ab. (Findet auch Jenny.)


Boris Kaiser 8.0

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