ReviewDynamit

Band
DEICIDE 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #319 
Titel
In The Minds Of Evil 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
8.5 

Century Media/EMI (36:56)

Sie sind der VW Käfer des Florida-Death-Metal: Während die meisten damaligen Mitbewerber gar nicht mehr oder nur alle Jubeljahre in Produktion gehen (Morbid Angel, Massacre, Monstrosity, Brutality, Resurrection, Nocturnus), rollt bei Glen Benton und Steve Asheim alle zwei bis drei Jahre ein neues Modell vom Band. Mal extrem kurz oder in Montagswagenqualität (meist gegen Ende eines Labeldeals), dann aber wieder in einer schicken Ausstattung wie jetzt beim elften Album, mit edlen Materialien und hochwertiger Verarbeitung in Performance und Sound. Das stufenlos von Groove auf Blast verstellbare Drumming von Steve (´Thou Begone´, ´Godkill´), Glens immer noch höllisch druckvolles, eigenwillig phrasiertes Dämonengegöbel (im Titelsong mehrstimmig) und Riffmassaker mit thrashigem Slayer-Charme (´Beyond Salvation´) sind DEICIDEs Markenkern. Die teils doppelläufigen virtuosen Soli des endgültig aufgenommenen bisherigen Live-Gitarristen Kevin Quiron und von Ex-Kannibale Jack Owen teilweise schon während der Strophen oder nach dem ersten Chorus klingen noch ausgefeilter als auf den beiden Vorgängern.


Björn Thorsten Jaschinski 8.5

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