ReviewDynamit

Band
NOCTUM 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #318 
Titel
Final Sacrifice 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
7.5 

Metal Blade/Sony (46:48)
NOCTUM sind mit ihren ersten beiden High-Roller-Releases, der LP „The Seance“ (2010) und der EP „The Fiddler“ (2011), nicht großartig aufgefallen, aber Metal Blade haben einen guten Riecher bewiesen: „Final Sacrifice“ stellt die bislang stärkste Platte der Schweden dar und zeigt die Band zudem auf einem modifizierten Kurs. Ging man früher als lupenreines Early-Sabbath/Pentagram-Generikum durch, gesellen sich nun noch diverse Mercyful-Fate/King-Diamond-Einflüsse zum Sound (Kompliment an Sänger David Indelöf!), womit man durchaus den einen oder anderen heimatlos gewordenen In-Solitude-Supporter einsammeln könnte. Vor allem das „Drumherum“, z.B. der sehr natürliche, aber aggressive Sound und das fantastische Artwork, begeistert, die Songs an sich changieren zwischen gepflegter Unterhaltung und echter Aussagekraft (´The Revisit´). Ein konsequenteres Vermeiden von Leerlauf und noch besser ausgearbeitete Hooklines sind die Aufgaben der Zukunft; fürs Erste gibt man sich als Genrefan aber auch mit dem Horror-Konzeptalbum „Final Sacrifice“ zufrieden.


Boris Kaiser 7.5

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