ReviewDynamit

Band
BLOOD CEREMONY 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #313 
Titel
The Eldritch Dark 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
8.5 

Rise Above/Soulfood (40:54)
Wenn BLOOD CEREMONY-Vorsteherin Alia O´Brien die Flöte auspackt, die Stimmlippen schwingen lässt und dann auch noch heftig orgelt, wird manchem ganz blümerant, und er ruft freudestrahlend: „Absolut amtlich!“ Bereits mit ihrem selbstbetitelten Debüt von 2008 und dem 2011er Nachfolger „Living With The Ancients“ konnten sich die KanadierInnen als treibende Kraft in dieser schwammigen, immer noch angesagten Gemengelage aus Classic Rock, Doom, Prog, Psychedelic und Folk positionieren, mit „The Eldritch Dark“ festigen sie ihre Stellung, das weiter gereifte Songwriting macht den dritten Output wahrscheinlich sogar zum besten: ´Witchwood´, ´Drawing Down The Moon´ und der Titelsong sind gute, recht typische Band-Kompositionen, richtig zwingend tönen dagegen die Ausflüge in die, nun ja, Extreme. Während der achtminütige Rauswerfer ´The Magician´ und vor allem der Oberhit ´Goodbye Gemini´ das Eingängigste darstellen, das diese Truppe je aufgenommen hat, ist ´Ballad Of The Weird Sisters´ eine glaskare, kompromisslose Verbeugung vor den Psych-Protagonisten der späten Sechziger, und zu ´Lord Summerisle´, einer balladesken Folk-Großtat, steckt man sich sofort Blumen ins Haar, da stört noch nicht mal das Pig-Destroyer-T-Shirt. Ach ja: Schön warm und erdig, aber keinesfalls muffig produziert wurde „The Eldritch Dark“ ebenfalls, an den Reglern saß Cauldron/Cursed-Knöpfchendreher Ian Blurton.


Boris Kaiser 8.5

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