ReviewDynamit

Band
WITCHBURNER 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #310 
Titel
Bloodthirsty Eyes 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
8.5 

High Roller/Soulfood (35:31)
»Ich hab diesmal alle Riffs alleine geschrieben, und es gab bei der Produktion wirklich überhaupt keine Kompromisse«, versichert WITCHBURNER-Gitarrist Seegel glaubhaft und spricht damit die größte Stärke von „Bloodthirsty Eyes“ an: Alles klingt wie aus einem Guss, wie live und am Stück eingehämmert. Auch der neue Shouter Pino hat seinen Job verdammt gut gemacht und der Band durch sein härteres, tieferes Organ einen deutlichen Death-Metal-Schubser, äh, -Rempler mitgegeben. WITCHBURNER klingen auf jeden Fall wütender und rauer als auf dem Vorgänger „Demons“ (2010), den ich aber ebenfalls sehr gut fand. Die überdeutliche Teutonen-Thrash-Kante der Vergangenheit ist auf „Bloodthirsty Eyes“ nur eben weniger präsent, was aus meiner Sicht weder gut noch schlecht ist. Irgendwie kommen mir immer wieder Desaster in den Sinn, die durch ihren damaligen Sängerwechsel ja ebenfalls deutlich härter und brutaler, aber auch weniger „deutsch-thrashig“ geworden sind.
Im WITCHBURNER-Lager darf man nun davon ausgehen, auch bei Exodus- oder Possessed-Fans auf Anhieb punkten zu können - und Stillstand muss man sich ganz bestimmt nicht vorwerfen lassen. Wenn man gleichzeitig reifer UND härter wird, gibt´s nichts zu meckern.


Götz Kühnemund 8.5

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