ReviewDynamit

Band
SOILWORK 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #310 
Titel
The Living Infinite 
Erscheinungsjahr
2013 
Note
8.0 

Nuclear Blast/Warner (84:35)
Einige haben die Band um Fronter Björn „Speed“ Strid nach dem erneuten Ausstieg von Hauptsongwriter Peter Wichers bereits abgeschrieben. Doch SOILWORK funktionieren mit dem neuen, bereits bei Speeds Classic-Rock-Nebenprojekt The Night Flight Orchestra erprobten Gitarristen David Andersson so gut, dass sich die Schweden mit „The Living Infinite“ erstmals an ein Doppelalbum gewagt haben. Auffällig ist, dass einige Songs mit ihren Blastspeed-Rasereien deutlich in die Richtung von Strapping Young Lad tendieren (was wahrscheinlich von der Kollaboration von Devin Townsend und SOILWORK-Schlagzeuger Dirk Verbeuren auf „Deconstruction“ herrührt). Mit ´Spectrum Of Eternity´, ´This Momentary Bliss´, ´Tongue´ und ´Leech´ hat die Band Hochgeschwindigkeitsgranaten im Programm, die sich mit ihren hymnischen Refrains zu Live-Klassikern mausern dürften. Es liegt allerdings anscheinend in der Natur eines Doppelalbums, nicht nur Highlights zu offenbaren, und so erliegen SOILWORK ab und an ebenfalls dem verfänglichen Reiz, ein paar durchschnittliche Tracks auf den Doppeldecker zu hieven. Dementsprechend fällt der zweite Longplayer nicht ganz so zwingend wie der erste aus. Dennoch ist „The Living Infinite“ insgesamt eine starke Vorstellung, die viele dem Sextett nicht mehr zugetraut hätten.


Ronny Bittner 8.0

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