ReviewDynamit

Band
FALL OF THE IDOLS 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #308 
Titel
Solemn Verses 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.5 

BONUSBOMBE
I Hate/Soulfood (55:45)
Doom ist Trauer, Tragik und Melancholie. Doom ist auch pure Schönheit, tiefste Emotion und erlösende Katharsis. Zumindest im Idealfall. Und dem kommen die Finnen mit ihrem dritten Album ziemlich nahe. Wobei die Tragik durch den realen Tod von Drummer Hannu Weckman während der Albumproduktion unfreiwillig verstärkt wurde. Aber auch losgelöst davon ist „Solemn Verses“ ein herausragendes Album, denn FALL OF THE IDOLS bewegen sich zwar im klassischen Doom-Kosmos, klingen dabei aber unkonventionell und eigenständig. Angefangen beim ausdrucksstarken und variablen Gesang über die dreifache Gitarrenpower mit diversen Anklängen an die jeweils ganz frühen Anathema, Cathedral und My Dying Bride bis hin zur nordischen Düsternis der Platte, die an tonnenschweren Funeral Doom erinnert, ohne Funeral Doom zu sein.


Andreas Stappert 8.5

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