ReviewDynamit

Band
CHAPEL OF DISEASE 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #308 
Titel
Summoning Black Gods 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.0 

F.D.A. Rekotz/Soulfood (44:50)
CHAPEL OF DISEASE gehören neben Venenum und Sulphur Aeon zu den drei besten deutschen Death-Metal-Newcomern, wobei das Wort „Newcomer“ im Hinblick auf den Sound der Kölner schon fast beleidigend klingt. C.O.D. wollen nicht „neu“, sondern so old-schoolig wie nur eben möglich klingen und haben mit „Summoning Black Gods“ ein richtig schön rostiges, trotzdem messerscharfes Eisen geschmiedet, das Asphyx-Fans in den Wahnsinn treibt und nicht umsonst in mehreren Redaktionsplaylists dieser Ausgabe auftaucht. Die Vocals von Laurent Teubl (der auch die zweite Gitarre bedient) erinnern an Martin van Drunen in alten Pestilence/Asphyx-Zeiten und manchmal auch an Marc Grewe von Morgoth. Gitarren, Drums und Bass holzen kompromisslos, (meist) straight und direkt, aber nie stumpf drauflos, so dass die genannten Bands (plus alte Death) auch songtechnisch als Orientierungshilfe taugen. Wenn CHAPEL OF DISEASE den Fuß vom Gaspedal nehmen und Breaks einstreuen, dann gewinnen sie jedes Mal noch an Härte und Brutalität hinzu. Genau so muss das sein!
Außerdem erwähnenswert: die für dieses Genre überdurchschnittlich guten, literarisch unterfütterten, aber völlig unprätentiösen Texte.


Götz Kühnemund 8.0

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