ReviewDynamit

Band
DROPKICK MURPHYS 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #308 
Titel
Signed And Sealed In Blood 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.5 

Cooperative/Universal (40:57)
„Kennst du ein DROPKICK MURPHYS-Album, kennst du alle“, behaupten Spötter und haben damit sogar irgendwie Recht. Ähnlich wie Motörhead, AC/DC oder früher die Ramones scheuen die Celtic-Folk-Punks aus Boston Experimente wie der Teufel das Weihwasser. Ob aus Überzeugung, Bequemlichkeit oder Kalkül - mit mehr als vier Millionen verkauften Einheiten ist das Septett die erfolgreichste Band des Genres -, ist dabei egal. Fakt ist, dass man mit dem achten Studioalbum exakt dort weitermacht, wo man mit dem letzten Opus „Going Out In Style“ vor knapp zwei Jahren aufgehört hat, also mit whiskeyseligen Hymnen irgendwo zwischen den Pogues und Bad Religion, die schnell ins Ohr gehen und sich trefflich zum Mitgrölen und Mitschunkeln eignen. Dabei stand den Murphys erneut Ex-Flogging-Molly-Gitarrist Ted Hutt (u.a. The Gaslight Anthem, The Mighty Mighty Bosstones) als Produzent mit Rat und Tat zur Seite, so dass auch in puncto Sound zwischen „Signed And Sealed In Blood“ und dem Vorgänger kein Byte passt. Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass das Dudelsack-Getröte und all die anderen im Rock/Punk/Metal eher unüblichen Instrumente wie Akkordeon, Mandoline, Bouzouki, Banjo oder Mundharmonika bei den DROPKICK MURPHYS null nerven, sondern sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen.


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.5

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