ReviewDynamit

Band
THE HORSEHEAD UNION 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #306 
Titel
The Horsehead Union 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.0 

Ván/Soulfood (42:03)
Während Himmelstein wie Suppen-Kaspar vor mir rumhampelt (ich glaube, er spielt gerade Luftgitarre) und im Sekundentakt wahlweise „Arsch lecken!“, „Ficken!“ oder „Rock´n´Roll!“ plärrt, stelle ich fest: THE HORSEHEAD UNION, gegründet 2009, haben auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum in der Tat vieles richtig gemacht und stürmen die aktuelle Rotzrock-Top-Ten aus dem Stand. Wobei sich die - natürlich! - Schweden allerdings nicht nur auf die Hellacopters, Gluecifer und deren Epigonen berufen, sondern noch deutlicher im Classic Rock und Hardrock der vor allem siebziger Jahre wildern. Nicht alle der zwölf Songs, davon immerhin die Hälfte veritable Genrehits (Anspieltipps: das Hookline-Highlight ´Nothing At All´ und das mit energetischen weiblichen Gastvocals gepimpte ´Needle Fever´), sind dabei beherztes Backenfutter, die Band kann´s auch auf die sanfte Tour: ´Voodoo Woman´ stellt unaufdringlichen, zurückhaltenden Bluesrock neben eine wunderbare Psychedelic-Orgel, und für ´Dead Is Better´ hätten sich die überragenden frühen Pearl Jam zumindest nicht schämen müssen.


Boris Kaiser 8.0

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