ReviewDynamit

Band
RIVAL SONS 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #305 
Titel
Head Down 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.0 

Earache/Soulfood (56:29)
Eins vorweg: Wer den Vorgänger „Pressure & Time“ verehrt, der es aus dem Stand zum „Album des Monats“ in Ausgabe 290 brachte, darf sich bei „Head Down“ auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen. Im Gegensatz zum schmissigen Full-length-Debüt gibt sich der Ami-Vierer diesmal nämlich um einiges fordernder und platziert vor allem gegen Ende des Albums neben wunderbar flockigen Sixties-Verneigungen wie ´Until The Sun Comes´, ´All The Way´ oder ´Wild Animal´ einige schwer verdauliche Monsterjams samt psychedelischem Anstrich. ´Manifest Destiny Pt. 1´ und ´Manifest Destiny Pt. 2´ erweisen sich zwar als spontane, aber phasenweise arg ausufernde Soundorgien, die auf Anhieb nicht so recht in den Albumkontext passen wollen, ehe die Ballade ´True´, die ebenfalls als instrumentale Zeppelin-Hommage unter dem Titel ´Nava´ auf der Scheibe auftaucht, die Angelegenheit mit der gewohnten RIVAL SONS-Lässigkeit beendet.
Freunde von ehrlicher, handgemachter Rockmusik kommen mit „Head Down“ einmal mehr auf ihre Kosten, müssen sich aber auf ein Antesten ihrer Toleranzgrenzen gefasst machen.


Thomas Kupfer 8.0

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