ReviewDynamit

Band
KATATONIA 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #304 
Titel
Dead End Kings 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.5 

Peaceville/Edel (48:46)
Was für ein Beginn: Elektronische Streicher verwandeln sich innerhalb weniger Takte in die synthetisch-unterkühlte Andeutung einer Fanfare, darüber erklingt Jonas Renkses Stimme, noch ein wenig selbstbewusster und eindringlicher als je zuvor, bevor eines dieser monolithischen Gitarrenriffs einsetzt, die niemand so beherrscht wie KATATONIA. Es sind Details wie dieses kurze, aber konsequent durchdachte Fanfaren-Motiv, die aus den Alben der Schweden Meisterwerke machen - und die jedem einzelnen Song auf „Dead End Kings“ Identität verleihen. Es gibt unzählige davon, ob nun die merkwürdig beunruhigende Gesangsmelodie im Hintergrund von ´The One You Are Looking For Is Not Here´ oder das geheimnisvoll klingende Klavier in ´Leeches´. Unter der vertraut klingenden Oberfläche dieses neunten Albums aus tiefdunklem Rock in zahllosen Schattierungen von Schwermut harrt eine ganze Welt, deren Entdeckung einem KATATONIA durch die variableren Tempi und die vor allem gegen Ende sehr eingängigen Refrains diesmal noch ein wenig leichter machen als sonst.


Tobias Blum 8.5

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