ReviewDynamit

Band
RAM 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #297 
Titel
Death 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
8.5 

Metal Blade/Sony (48:46)
Das letzte RAM-Album „Lightbringer“ (2009) habe ich in meinem Review mit 7,5 Punkten hoffnungslos unterbewertet. Im Endeffekt war es eines der Highlights des Jahres und ein echter Dauerbrenner, der noch heute bei mir läuft. Den längst überfälligen Nachfolger „Death“ habe ich mir deshalb in einer Endlosschleife eingefahren, um nicht wieder wegen anfänglicher Sperrigkeit auf dem Holzweg zu landen. Nachdem sich nun alle Details der etwas ausufernderen Arrangements erschlossen haben, kann ich euch versichern, dass RAM zwar kein zweiter „Lightbringer“, aber erneut ein echter Kracher gelungen ist.
Die Band wird mit jedem Release eigenständiger. Es gibt zwar immer noch Songs, die an Priest zu „British Steel“-Zeiten erinnern (´Flame Of The Tyrants´, ´I Am The End´, ´Under The Scythe´), aber auch düster-atmosphärische Klänge (´Frozen´) oder typische RAM-Ohrwürmer (´Hypnos´, ´Release Me´, ´Defiant´), die die eigene Songwriting-Handschrift der Schweden immer besser herausstellen. Der Opener ´Death... Comes From The Mouth Beyond´ ist wegen seines ungewöhnlichen Intros und ein paar eigenwilliger Gesangslinien etwas schwerer zugänglich, entfaltet aber garantierte Langzeitwirkung. Auffällig auch, wie gut die beiden Lead-Gitarristen Harry und Daniel geworden sind.
„Death“ atmet den Spirit der Achtziger, ist aber trotzdem ein absolut zeitgemäßes und „modernes“ Metal-Album, auch wenn letzteres Attribut im Zusammenhang mit RAM wie eine Beleidigung klingt.


Götz Kühnemund 8.5

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