ReviewDynamit

Band
LAMB OF GOD 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #297 
Titel
Resolution 
Erscheinungsjahr
2012 
Note
9.0 

Roadrunner/Warner (57:19)
Neben der gnadenlosen Brutalität ist es vor allem das spieltechnische Niveau LAMB OF GODs, das die Band geradewegs an die Spitze der weltweiten Extrem-Metal-Szene katapultiert hat. Unter dem Namen Burn The Priest ursprünglich als reine Instrumental-Band gestartet und dementsprechend tief in der nerdigen Mathcore-Szene Virginias verwurzelt, war der Fünfer den Mitbewerbern schon immer gefühlte Längen voraus, brauchte aber einige Jahre, um sich eine riesige Fanbasis zu erspielen und mit wachsendem Selbstvertrauen seinen ganz eigenen Sound zu kreieren. „Resolution“ ist der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung, ein Album, das selbst den Vorgänger „Wrath“ übertrifft und Standards in puncto Aggressivität, Songwriting und Überraschungsmomente setzt. Die typischen LAMB OF GOD-Trademarks sind immer noch vorhanden, das Riffmassaker des kongenialen Gitarrenduos Morton/Adler ergänzt sich einmal mehr perfekt mit dem akzentuierten Drumming Chris Adlers, der gemeinsam mit Basser John Campbell einen unglaublichen Goove vorgibt - aber über allem thront Randy Blythe, der sämtliche gesanglichen Abgründe auslotet. Zum großen Finale, zum Schlusspunkt des knapp einstündigen musikalischen Trips durch die Emotionen gerät dann das majestätische, mit Streichern orchestrierte ´King Me´, bei dem Blythe anfangs an einen versoffenen Kneipenpoeten erinnert, ehe er sich mit einer Opernsängerin einen infernalischen Sangeswettstreit liefert.


Thomas Kupfer 9.0

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