ReviewDynamit

Band
PENTAGRAM 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #288 
Titel
Last Rites 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
8.0 

Metal Blade/Sony (45:20)
Fünf Pfennig für eine lückenlose PENTAGRAM-Diskografie, denn den Durchblick zu behalten, ist wirklich nicht leicht; dass das ansonsten ungewohnt ausführliche und gute „Last Rites“-Presse-Infoschreiben am Ende von „12 new tracks of pure classic metal“ spricht, kann man trotzdem als Fauxpas werten. Eine genaue Verortung dürfte für Normalsterbliche kaum möglich sein, aber mindestens die Hälfte der im Liebling/Griffin/Turley/Tomaselli-Line-up neu eingespielten Songs ist bereits bekannt, das meiste noch aus den Siebzigern, einiges davon halbwegs offiziell veröffentlicht auf den beiden „First Daze Here“-Compilations. Aber macht ja nix: Der 40 Jahre (!) alten Band ist ein vernünftiger Deal wie der mit Metal Blade von Herzen zu gönnen, eigenes Altes haben diese Protagonisten eh schon immer gerne wiederverwertet, Zeitlosigkeit ist einer der schönsten Vorzüge des angenehm warmen, von Bobby Liebling, dieser schillernden wie tragischen Legende, toll intonierten Gemischs aus Classic Rock und Doom. Höhepunkte (nicht nur) für Genregourmets: die kleinen Hits ´Call The Man´ und ´Into The Ground´ sowie die aufeinanderfolgenden, nur vordergründig relaxten Ruhepausen ´Everything´s Turning To Night´ und ´Windmills And Chimes´.


Boris Kaiser 8.0

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