ReviewDynamit

Band
ATHEIST 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #283 
Titel
Jupiter 
Erscheinungsjahr
2010 
Note
8.0 

Es gibt mittlerweile einen ganzen Haufen Truppen, die extremen Metal mit abstrusen Taktfolgen, komplexem Riffing und kranken Vocals spielen. Und es gibt ATHEIST, die all diesen Bands noch mal zeigen, wie man das richtig macht, wie man abgepfiffene, feinperlige Songkonstrukte so zusammenbaut, dass sie trotz allem nachvollziehbar bleiben. Man durfte gespannt sein, ob ATHEIST nach fast 20-jähriger Pause an das eher jazzig-relaxte „Elements“-Album oder doch an den Bandklassiker „Piece Of Time“ anknüpfen würden. Was die Durchschlagskraft angeht, trifft ganz sicher Letzteres zu. Jupiter war schließlich eine mächtige Gottheit in der römischen Mythologie, und wer seine Platte nach ihm benennt, muss zwangsläufig einen ordentlichen Tritt in den Hintern abliefern. Die Death-Metal-Roots sind also vorhanden und werden mit der technischen Finesse der späteren Scheiben verknüpft. Bei den Figuren, die Steve Flynn am Schlagzeug spielt, kann einem schon mal der Atem stocken. Die eigentliche Attraktion dieser Platte ist aber die Demonstration, wie man akrobatische Instrumentalkunst in ein songdienliches Format verwandeln kann. ´When The Beast´ z.B. steht einem Klassiker wie ´I Deny´ vom Debüt jedenfalls in nichts nach. Chapeau!


Frank Albrecht 8.0

AMAZONEMPFEHLUNG

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen