ReviewDynamit

Band
HELSTAR 
Kategorie
Dynamit 
Heft
RH #283 
Titel
Glory Of Chaos 
Erscheinungsjahr
2010 
Note
7.0 

Wie schön waren noch die Zeiten ohne Internet, als man nicht schon Wochen vor der Veröffentlichung lesen musste, wie Platten klingen, auf die man sich freut. In diesem Fall hat es HELSTAR getroffen, über deren Album „Glory Of Chaos“ negative Äußerungen die Online-Runde machten, bevor man als Rezensent einen Ton davon gehört hatte. Ist man deshalb schon voreingenommen? „Glory Of Chaos“ wird jedenfalls nicht mein HELSTAR-Lieblingsalbum werden, weil der Thrash-Faktor zu sehr im Mittelpunkt steht. Kollege Kaiser spricht sogar von Nevermore-Anleihen, die man bei Tracks wie ´Pandemonium´ auch bestätigt findet. Dabei ist mir die Ähnlichkeit zwischen Riveras Stimme und Warrel Danes Gesang vorher nie aufgefallen, und es wäre mir auch lieber, wenn es so geblieben wäre, denn in letzter Zeit konnte ich - Achtung, Frevel! - den Nevermore-Frontmann nicht mehr ertragen. Die Schreie von James Rivera sind natürlich trotzdem über jeden Zweifel erhaben, die Gitarrenfraktion überzeugt, aber den Songs fehlt leider die HELSTAR-Magie der früheren Werke.


Jenny Rönnebeck 7.0

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