ReviewDemo-Review

Band
KOJ 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #368 
Titel
All We Have Is Gold 
Erscheinungsjahr
2017 
Note

Erst mal: großartiger CD-Titel, formidables Artwork - wer mit diesen Grundpfeilern herausragt, hat bereits gewonnen. Das Musikalische hinkt allerdings keineswegs hinterher: Zwar ist das Münster-Trio mit seiner hervorragenden, enorm selbstbewusst singenden Frontfrau Alina von der Gathen kaum für JEDEN Rock-Hard-Leser „kompatibel“, der „Ambient Rock/Progressive Pop“, wie die Truppe ihre Errungenschaften zu Zeiten ihrer ersten CD „Waters“ nannte, was nach wie vor passt, aber viel zu zwingend, um ihn auf dieser Seite zu übergehen. Irgendwo zwischen The Gathering in ihrer „How To Measure A Planet?“-Phase, Portishead und organischeren Massive Attack (mit leichtem Soap&Skin-Geschmäckle in den allerdüstersten Momenten) nehmen die neun Stücke (darunter drei „Interludes“) auf „All We Have Is Gold“ derart gefangen, dass man sich wundert, es hier nach wie vor mit einer labellosen Band zu tun zu haben - zumal hier und da sogar (Underground-)Hit-Potenzial zu spüren ist.
* Die übliche verdächtige, nun ja, Postrock-Klientel (und sogar die eingefleischte Kundschaft von Ván und Prophecy!) surft zu www.kojband.com, um die Digipak-Disc („richtige“, gepresste CD!) für zwölf Euro (inkl. Porto) abzugreifen - wobei diese knappe halbe Stunde regelrecht nach einer Vinyl-Version, die vor allem die Bässe noch schöner machen würde, verlangt!


Boris Kaiser

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