ReviewDemo-Review

Band
IMPACT 36 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #362 
Titel
Omnipresence 
Erscheinungsjahr
2017 
Note

Seit ihrem selbstbetitelten Demo-Debüt haben IMPACT 36 noch mal einen Schritt nach vorne getan. Auf ihrem ersten „richtigen“ Longplayer glänzen die Saarländer mit einem höchst eingängigen Mix aus leicht schwedisch anmutendem Melodic-Death-Metal, der um progressive Momente erweitert wurde, und blitzsauber komponiertem Classic-Hardrock. Dabei überwiegt jedoch die melodische und Synthesizer-verliebte Komponente, die den Hörer auf eine atmosphärische, nicht zu plakativ-kitschige musikalische Reise mitnimmt. Angenehm bei dem Sextett ist, dass die Songs nicht überladen wirken. Die Solo/Lead-Passagen sind geschmackvoll eingesetzt, die technisch-progressiven Passagen wirken eher songdienlich als verkopft, und die gesangliche Doppelspitze mit cleanem Gesang und harschen Growls klingt nicht zu stereotyp. Aggression und Verträumtheit halten sich die Waage, der Sound kommt differenziert rüber. Zudem überraschen IMPACT 36 gegen Ende des Albums noch mit der schönen, um Frauengesang erweiterten Ballade ´Shattered Lens´.
* Mehr Infos unter www.impact36.de.


Conny Schiffbauer

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