ReviewDemo-Review

Band
PEQUOD 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #360 
Titel
Fallen Divinity 
Erscheinungsjahr
2017 
Note

PEQUOD ist nicht der geilste Name für ´ne Extrem-Metal-Band (so hieß das Schiff von Kapitän Ahab in „Moby Dick“), und auch die von den Bayern gebastelte Eigenschublade „Vortic-Death-Thrash“ führt zunächst zu einigem Kopfkratzen. Dafür gibt´s dann aber eloquent auf die Ohren. „Fallen Divinity“ ist pure anspruchsvolle Aggression, die US-Thrash, klassischen Death Metal und in den eingängigsten Momenten ´ne Art Arch-Enemy-Finesse zu einer düsteren Mixtur vermengt. Unleasheds Fredrik Folare ist für den druckvollen Mix verantwortlich und hat auch ein Solo beigesteuert. Nach fast 20 Jahren Bandgeschichte sollten PEQUOD langsam vom Geheimtipp auf ein höheres Level steigen. Gegen „Fallen Divinity“ kackt jedenfalls so manche offizielle Label-Veröffentlichung in hohem Bogen ab.
* Überzeugt euch unter www.pequod.eu oder www.facebook.com/pequod.band.


Jan Jaedike

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