ReviewDemo-Review

Band
ADRIAN WEISS 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #357 
Titel
Criminal Record 
Erscheinungsjahr
2017 
Note

Kann man langweilig finden, ist aber verdient: Mit „Criminal Record“ räumt ADRIAN WEISS (auch bekannt von Thought Sphere, Forces At Work und Gloryful) zum dritten Mal hintereinander in diesem Heft die (imaginäre) „Eigenproduktion des Monats“-Trophy ab. Der Düsseldorfer Gitarrist mit amerikanischen Wurzeln, der neben seiner Backing-Band diesmal u.a. auf Mithilfe von Jen Majura (Evanescence), Tom Geldschläger (ex-Obscura) und Niels Löffler (Orden Ogan) bauen konnte, offeriert einmal mehr (natürlich!) klampfenlastigen, instrumentalen Shred-Stoff, dessen Basis immer Hardrock und Metal bleiben, der darüber hinaus aber auch gerne mit Fusion-, Jazz- und Blues-Einflüssen spielt. Das deutlichste Pfund, mit dem Weiss wuchert, ist allerdings das zwingende Melody-Writing, mit dem er sich von der nach wie vor gerne allzu seelenlosen Konkurrenz merklich abhebt und das immer wieder - es war schon öfter zu lesen - Erinnerungen an die großen Gitarristen-Stars (vor allem) der Achtziger weckt, an Steve Vai, Joe Satriani, Jason Becker oder Marty Friedman. Eine tolle Abwechslung zum monatlichen Loudness-War-Einheitsbrei!
* Die „richtige“, von Eroc gemasterte CD im Jewelcase kommt mit professionellem Zwölf-Seiten-Booklet von Killustrations und ist erhältlich unter: www.adrianweissmusic.de


Boris Kaiser

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