ReviewDemo-Review

Band
VIGILANCE 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #354 
Titel
Hounds Of Meggido 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

VIGILANCE aus Slowenien, die es mit ihrer Debüt-EP „Steeds Of Time“ und dem Album „Queen Of The Midnight Fire“, das auch in eurem Lieblingsmagazin mit respektablen 7,5 Punkten reviewt wurde, bereits zu einiger Bekanntheit in den üblichen gut informierten (Underground-)Kreisen gebracht haben, haben ihren Stil eine weiteres Mal modifiziert. Ursprünglich als Iron-Maiden-Worshipper gestartet, dann Richtung okkultem Heavy Metal abgedriftet, verbindet das Trio auf „Hounds Of Meggido“ nun das Beste aus beiden Welten und hat seinem Sound noch eine gehörige Portion angeschwärzten Rumpel-Charme eingehaucht. Also exakt das Zeug, das Frollein Malon ganz schnell unruhig werden lässt und von ihr gerne als reine Lehre des Underground-Metal abgefeiert wird. Wer auf Teutonen-Thrash mit ´ner Proto-Black-Metal-Kante steht, die stark an Bands wie Venom zu „Welcome To Hell“-Zeiten oder alte Celtic Frost erinnert, darf hier zuschlagen. Zumal die slowenischen Deibel das Album punktgenau mit dem Bathory-Cover ´Sacrifice´ beschließen und ihr größtenteils im Midtempo angesiedeltes Songmaterial mit diversen schicken Gitarrenharmonien verfeinern. Können sie dann doch nicht ganz verleugnen, die frühe Maiden-Schule.
* Unter vigilanceofficial.bandcamp.com/album/hounds-of-megiddo kann man sich das Sahneteil digital ziehen (fünf Euro) oder in physischer Form als CD (zehn Euro), Vinyl (13 Euro) und Kassette (fünf Euro) in die Sammlung stellen.


Thomas Kupfer

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