ReviewDemo-Review

Band
MCDEATH 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #354 
Titel
Lord Of The Thrash 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

Todesblei aus Schottland? Nope, Thrash Metal aus dem Ruhrgebiet, genauer gesagt aus Dortmund. Auch wenn das aktuelle Album von MCDEATH hier auf der Eigenproduktionsseite auftaucht, handelt es sich bei dem Kleeblatt nicht um nassforsche Newcomer. Im Gegenteil: Die Combo existiert bereits seit 1998 und konnte 2006 mit dem „Spit Of Fury“-Debütalbum erste Lorbeeren einheimsen. MCDEATH sind demnach vergleichsweise alte Hasen, was man dem aktuellen Rundling „Lord Of The Thrash“ auch anhört. Dass die Herren um Sänger/Rhythmusgitarrist Toto dabei meist auf schnelle Songs setzen, schadet der Scheibe selbstredend nicht. Schließlich sind Uptempo-Nummern wie ´Baptized In Blood´‚ ´Evil Lyn´, ´Through Hell´ oder das Titelstück das Salz in jeder schmackhaften Thrash-Suppe. Zudem haben die Jungs mit ´Metal Diplomacy´ eine feine Midtempo-Nummer in petto, und auch ´Pale Grey Sky´ fällt etwas aus dem üblichen Rahmen. Kurzum: Ein Plattenvertrag bei einem halbwegs passablen Label sollte für die Band, die manchmal entfernt an Destruction erinnert, eigentlich locker drin sein. Zumal MCDEATH ihre Mucke nicht zu old-schoolig interpretieren.
* Die CD gibt es für zwölf Euro inklusive Versandkosten bei info@mcdeath-band.de.


Uwe "Buffo" Schnädelbach

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