ReviewDemo-Review

Band
BLACK INHALE 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #353 
Titel
A Doctrine Of Vultures 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

TIPP DES MONATS
Glück gehabt. Aber so was von. Wäre diese Acht-Track-CD bei Demopapst Bittner gelandet, hätte ich sie vermutlich nie in die Finger bekommen. Der olle Rosinenpicker macht nämlich gerne vom Recht der Erstauswahl Gebrauch, wenn es darum geht, Demos und Eigenproduktionen an die Belegschaft weiterzuverteilen. Und dass BLACK INHALE, ein Quartett aus Österreich, das sich 2009 gründete und mittlerweile auf eine EP- und nunmehr die zweite Longplay-Veröffentlichung verweisen kann, zu hundert Prozent den Geschmack von Herrn Bittner getroffen hätten, ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Neo-Thrash mit starker Machine-Head-Kante, Testament-Referenzen und auch gnadenlos brutales Geboller an der Grenze zu Pantera und Lamb Of God laufen dem Lumpen schließlich immer gut rein. Gemastert von Jens Bogren (Opeth, Kreator, Amon Amarth) und in ein schickes Digipak samt charakteristischem Düster-Cover von Seth Siro Anton (Arch Enemy, Heaven Shall Burn, Soilwork) sowie ein zwölfseitiges Booklet verpackt, stellt „A Doctrine Of Vultures“ einen guten Teil der regulären Genre-Veröffentlichungen in den Schatten, hat mit dem griffigen Opener ´The Die Is Not Yet Cast´ einen echten Hit auf „Burn My Eyes“-Niveau zu bieten und kann bei der üppigen Spielzeit auch einige stimmliche Wackler bei den mit ruhigen Passagen versehenen Tracks ´Die Alone´ und ´Decay This Voice´ verkraften.
* Unter www.facebook.com/blackinhale könnt ihr euch einen ersten Eindruck von den Qualitäten der Jungs machen, die zu dem eben erwähnten ´The Die Is Not Yet Cast´ auch einen professionell gefilmten Videoclip im Gepäck haben.


Thomas Kupfer

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