ReviewDemo-Review

Band
UGF 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #352 
Titel
Asebeia. Ataraxis. 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

Ausgeschrieben steht UGF für „Underground Groove Front“, was dermaßen nach Neunziger-Jahre-Möchtegern-Pantera-Geschiebe mieft, dass man es besser unter den Tisch fallen lässt. Die Kerle aus dem österreichisch-bayrischen Grenzgebiet ballern ohnehin viel lieber durch einen fetten Bastard aus schwerem Wut-Heavy-Metal und etwas metallischem Old-School-Hardcore, so dass man sich in einem extrem maskulinen Mischmasch aus Undertow, Crowbar und Pro-Pain wiederfindet, das von Vocals zwischen Gebrüll und Harte-Kerle-Weltschmerz gekrönt wird und zudem mit einer instrumentalen Detailfreudigkeit aufwartet, die „Asebeia. Ataraxis.“ auch unterm Kopfhörer zu einem echten Winner werden lässt. Unterm Strich ist zudem das Tempo einen Zacken höher als bei der Crowbar/Undertow-Posse, wodurch der Abrissfaktor angenehm hoch bleibt und das typische „Ich bin zwar tough as fuck, aber diese scheiß Bitch hat mir gerade das Herz rausgerissen“-Feeling, das zum Beispiel Crowbar gern überstrapazieren, nicht zum Selbstzweck wird.
* Testet UGF unter www.groovefront.com und www.facebook.com/groovefront.


Jan Jaedike

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