ReviewDemo-Review

Band
FRAIL SINCERITY 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #350 
Titel
Frail Sincerity 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

(42:22)
Einmal, ein einziges Mal habe ich es beim diesjährigen Rock Hard Festival geschafft, Matthias Mader aus seiner schon sprichwörtlichen Hauptstädter-Ruhe (manche nennen es sogar Lethargie...) zu reißen. Als sich das wandelnde NWOBHM-Lexikon am Freitagmittag gegen 14 Uhr anlässlich seiner jeden Tag aufs Neue gestellten, rhetorischen Frage „Is´ noch zu früh für ´n Bier? Nö, oder?“ die erste Pulle an den Hals setzte, habe ich ihm nämlich von FRAIL SINCERITY erzählt, der aktuellen Band von Neil Haworth. Da, und nur da war es mal ganz schnell vorbei mit seiner Beherrschung, denn Mr. Haworth gründete nicht nur die NWOBHM-Band Legend, sondern ist im Kosmos der Herren Mader und auch Kaiser eine ebensolche. Und das völlig zu Recht, denn im Gegensatz zu diversen anderen verstrahlten Kapeiken, die von dem Duo gerne in den Kultstatus erhoben werden, beherrscht der Mann aus Jersey, der mit Marco Morosino inzwischen auch den zweiten Legend-Klampfer zu FRAIL SINCERITY geholt hat, sein Handwerk exzellent. Fast mühelos kombiniert man NWOBHM-Atmosphäre mitsamt des dazugehörigen magischen Achtziger-Jahre-Sounds mit  eingängigen Hooks und Refrains und klingt dabei völlig eigenständig. Mal erinnert ein Part an die Tygers Of Pan Tang (´Evermore´), dann kommen einem Thin Lizzy oder auch Black Trip in den Sinn.
* Geschmackssichere Retro-Rock-Fans checken www.frailsincerity.com für weitere Infos oder melden sich bei Matthias Mader, der momentan eine Reisegruppe für einen Jersey-Trip zusammenstellt.


Thomas Kupfer

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