ReviewDemo-Review

Band
ADORNED GRAVES 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #346 
Titel
The Hand Of Death 
Erscheinungsjahr
2016 
Note

Irgendwie haben ADORNED GRAVES den Old-School-Metal-Fan schon im Sack, bevor man ihre Vier-Track-Disc eingelegt hat: Die unaufgesetzte White-Metal-Herangehensweise ist heutzutage selten, dazu nennen die Kaiserslauterer nicht nur Bands wie Trouble und Black Sabbath, sondern auch Underground-Heiligtümer wie Believer, Deliverance, Vengeance Rising oder Tourniquet als Einflüsse (Saint covert man sogar). Die drei Eigenkompositionen zwischen technischem Frühneunziger-Thrash und vereinzelten leichten Death-Metal-Vibes hauen einen dabei aufgrund ihres immer latent kruden Charakters, der stets ein, zwei Fragen offen lässt, zwar nicht komplett aus den Socken, sind andererseits aber ´ne super Abwechslung zum porentiefen Einheitsbrei vor allem im Thrash Metal der heutigen Zeit und sollten damit zumindest Leuten, die mit den Tipps von Dew-Scented-Fronter Leif Jensen oder unserem Patrick Schmidt konform gehen, ein aufmerksames Anchecken wert sein.
* Die fabrikgepresste „The Hand Of Death“-CD im Digipak könnt ihr via www.adorned-graves.de ordern.


Boris Kaiser

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