ReviewDemo-Review

Band
TEUTONIC SLAUGHTER 
Kategorie
Demo-Review 
Heft
RH #341 
Titel
United In Hate 
Erscheinungsjahr
2015 
Note

TIPP DES MONATS

(16:32)
Dieses Jahr beim Rock Hard Festival: Auf der Flucht vor dem Chaotenduo Rensen („Ein Bier und ein Korn gehen noch!“) und Peters („Gleich zieh ich wider blank!“) drücken mir ein paar Jungs ihr Demo in die Hand. Kurzer Blick aufs Cover - yüp, läuft! Galantes Artwork im „Körgull The Exterminator“-Stil, dazu ein vielversprechender Titel, der gleich zeigt, wo der Hammer hängt. TEUTONIC SLAUGHTER, ein Quartett aus Gladbeck, beziehen sich, und das war ja nun auch nicht schwierig zu erraten, auf den Thrash Metal der Achtziger und verehren trotz ihres jungen Alters die „Lieblingsbands ihrer Väter“ (O-Ton!). Als da wären: Destruction, Sodom, Kreator, Darkness, Assassin, Violent Force und Exciter. Und nebenbei finden sie tatsächlich die „Jungspunde“ von Desaster gut. Obwohl die ja auch so klingen, als hätten sie in den glorreichen Achtzigern jedes Knüppel-Konzert im Ruhrgebiet besucht - selbst wenn wir wissen, dass dem natürlich nicht so ist. Von Koblenz ins Ruhrgebiet fuhr nämlich noch nie ´ne Straßenbahn. Aber das nur am Rande, denn hier geht´s ja um TEUTONIC SLAUGHTER, die instrumental extremst old-schoolig durch die Pampa rödeln, deren Sänger Philip aber gerne noch ein bisschen abgefuckter und wahnsinniger klingen dürfte, um mit dem mächtigen Gerumpel vollends Schritt halten zu können. Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt und für die Band locker zu verschmerzen. Zumal wir für den guten Philip abschließend noch ´nen tollen Tipp auf Lager haben: Demnächst einfach jeden Tag ´ne Stange Kippe rauchen, mindestens (!) sieben Flaschen Export wegziehen und ständig in den Patronengurt beißen - dann klappt das schon mit der viehischen Stimme. Hat bei uns auch funktioniert.
* Mehr Infos unter: www.facebook.com/teutonicslaughter


Thomas Kupfer

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