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Come Boot The Band... 
Note

„Come Boot The Band...“ ist der ultimative Bootlegführer für alle Deep Purple-Fans. Auf 200 Seiten finden sich sämtliche silbernen Schwarzpressungen der britischen Legende aufgelistet, Vinylscheiben wurden jedoch nicht berücksichtigt.
Zu jedem Titel werden alle wichtigen Angaben aufgeführt: der Konzerttermin, bei dem der vorwitzige Rekorder anwesend war, das ‘Label’ und die ‘Katalognummer’, das Veröffentlichungsland und -jahr, die Anzahl der CDs mit eventuellen Specials (limitierte Auflage oder besondere Verpackung.) In einer weiteren Statuszeile wird die Quelle der Aufnahme (Fernsehsendung, Mischpultmitschnitt oder Aufnahme aus dem Publikum heraus, o. ä.) genannt, ob das Konzert komplett auf dem Bootleg verewigt wurde oder Segmente fehlen und schließlich wird die Soundqualität definiert, deren Höchstwertung fünf Sterne beträgt. Eine abschließende Kurzbeschreibung erwähnt alle weiteren wissenswerten Details.
Im Anschluß werden Cuts von Sessions oder Demo-Outtakes sowie Pirate-Pressungen vorgestellt und schließlich alle der nahezu 200 CD-Cover abgebildet. Des weiteren werden alle Purple-Gigs von der 68er Mark I-Besetzung (mit Sänger Rod Evans und Nick Simper am Bass) bis zur aktuellen Mark IX gelistet, von denen Bootlegs existieren und natürlich wird „Come Boot The Band...“ mit einem Index aller Titel abgerundet.
Eine irrsinnige Arbeit, die man, wie’s scheint, nur jemand aufhalsen würde, der Mutter und Vater erschlagen hat. Dennoch wurde sie von Deep Purple-Fanatiker Ingo Fengler akribisch und lückenlos verrichtet. An den Früchten seiner Arbeit kommt (für 35 Mark) niemand vorbei, der sich in irgendeiner Form für DP-CDs aus den Abgründen des Schattenreiches interessiert.
Ingo Fengler, Eberhardtstraße 73, 89073 Ulm


Stefan Glas

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