ReviewArschbombe

Band
EIGENSINN 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #369 
Titel
Persona Non Grata 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
1.5 

Pride & Joy/Soulfood (54:27)
Jeden Monat gibt´s unter all den neuen Alben, die es zu rezensieren gilt, auch immer einige Platten, die so unerträglich sind, dass es eine Qual ist, sie bis zum Ende zu hören. „Persona Non Grata“ von den süddeutschen Gothic-Dark-Metallern EIGENSINN ist eine solche Platte. Hier rollen sich einem wirklich die Fußnägel hoch. Das liegt vor allen Dingen am Gothic-Discounter-Grabbeltisch-Songwriting und am Gesang von Front-Chanteuse Nemesis (oh Gott, was würde ich mir wünschen, hier ginge es um den gleichnamigen Arch-Enemy-Song...), die erstens durch eine unangenehme Stimmfarbe auffällt und diese zweitens auch noch regelmäßig gepresst keifend durchs Mikro jagt. Es gibt ja wirklich viele stilähnliche Sängerinnnen auf dem Markt, die alles andere als geil klingen, aber das hier lässt einem schon echt die Lauscher abfallen. Auf der Armageddon-Richterskala ganz oben: das angestrengt kreischige ´Scratching´ und die Horror-Hookline „Holla die Waldfee!“. Bei so viel grobem Unfug kann auch der besinnliche Schlusstrack ´Caldera´, der noch am erträglichsten ausgefallen ist, nicht mehr viel rausreißen.


Conny Schiffbauer 1.5

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